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Arbeitskreis Bildung bei der FH Westküste

Foto: Martin Habersaat, Prof. Dr. Hanno Kirsch, Detlef Buder Foto: Martin Habersaat, Prof. Dr. Hanno Kirsch, Detlef BuderNach Heide hatte sich der Arbeitskreis Bildung der SPD-Landtagsfraktion aufgemacht, um die Fachhochschule Westküste zu besuchen. Für den Abgeordneten Detlef Buder war dies ein Heimspiel, ist er doch stellvertretender Vorsitzender des dortigen Hochschulrates. Im Gespräch mit den Abgeordneten stellte das Präsidium um Prof. Dr. Hanno Kirsch den aktuel-len Entwicklungsstand der Hochschule vor. Ursprünglich auf 1.000 Studierende ausgelegt, hat sie jetzt bereits rund 1.250, davon etwa 900 in den Wirtschaftswissenschaften und 350 in der Technik. Nach dem Hochschulpakt II soll sie insgesamt 9,5 % der zusätzlichen Studien-plätze im Land erhalten und auf 1.600 Studierende anwachsen.

Nur 16 % der Studierenden stammen aus dem Kreis Dithmarschen und insgesamt 40 % aus einem Einzugsbereich von etwa 70 km rund um die Hochschule. Von den Absolventen blei-ben viele im Raum Hamburg/Schleswig-Holstein. Der neue Studiengang Wirtschaftspsycho-logie ist sehr stark nachgefragt; es gibt rund 300 Bewerbungen für 40 Plätze. Der Vorsitzen-de des Arbeitskreises Bildung und hochschulpolitische Sprecher der SPD, Landtagsfraktion, Martin Habersaat, nahm aber auch einige Problemstellungen mit: „Wir haben erfahren, dass die Entfristung von Hochschulpakt-Stellen schwierig ist, beispielsweise weil es bisher sehr wenige Pensionierungsfälle gibt und kaum Möglichkeiten für flexible Lösungen. Das macht Berufungs- und Bleibeverhandlungen natürlich schwierig. Schleswig-Holstein begibt sich hier in einen Wettbewerbsnachteil zu anderen Bundesländern."

Bei einem abschließenden Rundgang durch die Hochschule konnten sich die Abgeordneten ganz praktisch von der guten Arbeit und der Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Hochschulen überzeugen und High Tech an der Westküste erleben: Beim Crazy Car – Wett-bewerb hatten 30 Teams von Schülern und Studenten aus der Region und aus Österreich Fahrzeuge konstruiert, die sich mit Hilfe von Sensoren, Ultraschall oder Kamerasystemen selbstständig durch einen im Foyer der FH aufgebauten Parcours bewegen konnten. „So wird die Begeisterung für Fächer wie Mathematik und Physik geweckt, es werden Selbst-ständigkeit, Problemlösungskompetenz und Organisationstalent der jungen Leute gefördert", freuten sich die Abgeordneten.

Foto: Martin Habersaat, Prof. Dr. Hanno Kirsch, Detlef Buder


 
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