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Universität Flensburg - praktisch, ökologisch, europäisch

V.L.: Panther, Reinhart, Wende, Trost, Habersaat, Rossmann V.L.: Panther, Reinhart, Wende, Trost, Habersaat, RossmannAlle politischen Ebenen habe er bei einem Gedankenaustausch zur Zukunft der Universität Flensburg verbinden wollen, berichtet Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Deshalb besuchte er die Hochschule nun gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann, dem Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion, und Helmut Trost, dem SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Flensburgs. Gemeinsam diskutierten die drei mit dem Präsidium und machten einen Rundgang über den Campus mit einem ausgiebigen Zwischenstopp in der Zentralen Hochschulbibliothek.

Die Landesregierung hat, nachdem das Vorhaben auf Eis gelegt wurde, die Wirtschaftswissenschaften in Flensburg einzustellen, in den vergangenen Monaten nichts von sich hören lassen. Habersaat sagte, er erwarte eine Entscheidung in dieser Frage nach der Sommerpause. Nach dem Gespräch mit Präsidentin Wara Wende und den Vizepräsidenten Werner Reinhart und Stephan Panther zeigte er sich erfreut: „Es ist gut, vom Präsidium zu hören, dass man auf den Fall wegfallender Mittel, es geht um 1,7 Millionen Euro in zehn Jahren, vorbereitet wäre und die Universität ihre Stärken trotzdem weiter ausbauen kann." Er nahm die deutliche Erkenntnis mit, dass es zur nachhaltigen Entwicklung einer Universität und zum Ausbau von Kooperationen verlässliche Rahmenbedingungen und ein Bekenntnis des Landes zu seiner Universität braucht, damit diese auch Dritten gegenüber verlässlich auftreten kann.

Erfreut zeigte sich auch Ernst Dieter Rossmann, der betonte, ein „agiles, vor Ideen strotzendes" Präsidium erlebt zu haben. Ein altes Zitat von Björn Engholm, „Wer klein ist, muss Ideen haben", belegt, dass eben diese Ideen erforderlich sind, um die Zukunft der Universität zu gestalten. Positive Entwicklungen gibt es im Bereich der Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft, der Rückkopplung von Wissenschaft und Praxis und der der Implementierung des Nachhaltigkeitsgedankens in allen Fachbereichen, in der Stärkung der Lehrerbildung und bei Plänen zu einer verstärkten Europäisierung und Internationalisierung der Hochschule. Helmut Trost warb dafür, Stadt und Universität gemeinsam zu entwickeln und auf diesen Grundlagen eine gemeinsame Marketingidee zu entwickeln.

Um eine Besichtigung der Bibliothek hatte Martin Habersaat gebeten. „In Gesprächen mit Studentinnen und Studenten habe ich oft von fehlenden Gruppenräumen und geringer Ausstattung gehört." Er sei beruhigt, nun erfahren zu haben, dass gerade neue Räume für Gruppenarbeiten zur Verfügung gestellt werden konnten und der vergleichsweise geringen Zahl von präsenten Büchern durch Online-Recherchemöglichkeiten und geringe Gebühren für Fernleihen begegnet werde."

V.L.: Panther, Reinhart, Wende, Trost, Habersaat, Rossmann


 
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