Besuch beim UKSH in Lübeck
Auf dem Programm stand zunächst ein Gedankenaustausch mit Mitgliedern des Präsidiums. Dabei betonten die drei Landtagsabgeordneten die Grundsatzposition der SPD: „Wir sehen weder einen sachlichen Grund für eine Defusionierung noch für eine Privatisierung des Klinikums." Krankenversorgung, Forschung und Lehre könnten im Rahmen eines Asset-Modells weiterentwickelt werden. Wichtig sei vor allem, jetzt schnell an die Umsetzung zu gehen und nicht noch weiter abzuwarten. Den Wunsch der Lübecker Hochschule nach einer Umwandlung in eine Stiftungsuniversität wird man in den zuständigen Gremien weiter beraten.
Foto: Solbach, Baasch, Müller, HabersaatAnschließend ging es „in die Praxis": Man besuchte das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene und dessen Direktor, Prof. Dr. med. Werner Solbach. Hier besprach man die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der Qualität in Wissenschaft, Forschung und Ausbildung sowie einer planungssicheren Sanierung des Gebäudebestandes. Auf einem Rundgang durch das Institut informierte Solbach die Abgeordneten über Verlauf und Bewältigung der EHEC-Krise in Norddeutschland.
Fazit der Abgeordneten: „Das UKSH verfügt an seinen beiden Standorten Kiel und Lübeck über eine starke und wettbewerbsfähige Forschung. Diese zu erhalten ist eine wichtige Aufgabe, wenn Schleswig-Holstein sich positiv weiter entwickeln soll." Dabei gehe es um den Erhalt und die Weiterentwicklung sowohl der Krankenversorgung, als auch des Hochschulwesens und der Wirtschaftskraft des Landes.
