Katrin Fedrowitz im Wahlkreis 28 nominiert
40 wahlberechtigte Delegierte nahmen teil, von ihnen erhielt die Bürovorsteherin im Rechtsanwalts- und Notarfach 38 Stimmen (1 Nein , 1 Enthaltung). Politische Erfahrung sammelte Katrin Fedrowitz als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und als Stadtvertreterin in Norderstedt. Ein bundespolitisches Ziel will sie von der Landesebene aus verfolgen: „Dem übermäßigen Einsatz von Zeitarbeitskräften sowie der unkontrollierten Fortschreibung von befristeten Arbeitsverträgen muss Einhalt geboten werden. Arbeitnehmer müssen wieder von ihrem Arbeitslohn leben und eine Familie ernähren können." Als schulpolitische Sprecherin der Stadtratsfraktion betonte sie, wie dringlich es landespolitisch sei, den Ausbau der offenen und gebundenen Ganztagesangebote weiter voranzutreiben. Ziel, so Fedrowitz, müsse es sein, dass kein Kind zurück gelassen werde und keine Jugendlichen mehr ohne Schulabschluss in das Leben entlassen werden.
Zum klaren Ergebnis gratulierten die Landtagsabgeordneten Andreas Beran und Martin Habersaat, Kreisvorsitzende der SPD-Kreisverbände Segeberg und Stormarn. Die Kandidatin hat sich vorgenommen, in den nächsten Monaten mit möglichst vielen Vereinen, Verbänden und Institutionen ihres Wahlkreises ins Gespräch zu kommen, der neben Norderstedt und Tangstedt auch die Gemeinden Kisdorf, Kattendorf, Winsen und Oersdorf umfasst.
Im Wahlkreis Stormarn-Nord (Wk 29) bewirbt sich Susanne Danhier (53, Bargteheide), in Stormarn-Mitte Tobias von Pein (25, Lütjensee) und für Stormarn-Süd (Wk 31) möchte der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat (34, Barsbüttel) erneut ins Parlament einziehen. Die Nominierungen erfolgen am 2., 9., und 23. September. Erstmals nominiert die SPD Stormarn ihre Kandidaten im Rahmen von Mitgliederkonferenzen, zu denen alle SPD-Mitglieder eines Wahlkreises eingeladen sind. Martin Habersaat: „Wir nehmen den Schwung des tollen Verfahrens auf, in dem unser Spitzenkandidat Torsten Albig nominiert wurde. Neben den Aufstellungen bereiten wir uns natürlich auch inhaltlich gewissenhaft auf eine mögliche Regierungsübernahme vor."
