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SPD nominiert Susanne Danhier in Stormarn-Nord

Foto: Martin Habersaat und Susanne Danhier Foto: Martin Habersaat und Susanne Danhier39 stimmberechtigte SPD-Mitglieder aus dem Wahlkreis 29 (Stormarn-Nord) konnte der SPD-Kreisvorsitzende Martin Habersaat im Bürgerhaus Bad Oldesloe begrüßen. Mit 37 Stimmen (1 Nein, 1 Enthaltung) wurde die 53jährige Bargteheiderin Susanne Danhier als Kandidatin für die Landtagswahl am 6. Mai 2012 aufgestellt. Die Leiterin einer kirchlichen Erziehungsberatungsstelle im Kreis Segeberg war bereits 2009 für ihre Partei angetreten und ist aktuell erste Nachrückerin auf der Landesliste. Mit dem guten Ergebnis im Rücken geht sie gestärkt in den Landtagswahlkampf.

Foto: Susanne Danhier Foto: Susanne DanhierSusanne Danhier sprach in ihrer engagierten Bewerbungsrede eine ganze Reihe von Politikfeldern an, die sie jeweils auch mit ihrer eigenen Biografie in Verbindung brachte. In die SPD eingetreten ist die Mutter zweier Töchter nach einem humanitären Einsatz als Therapeutin für kriegstraumatisierte Kinder im Kosovo, der ihr die Bedeutung politischen Engagements vor Augen führte. Seit 1996 leitet sie eine Erziehungsberatungsstelle und trifft dort jeden Tag auf Schicksale, die ihr den Wert von Prävention, frühen Hilfen und Familienschutz zeigen. „Ich möchte Rettungsschirme für Menschen!", forderte sie mit einem Blick auf aktuelle Bundestagsdebatten.

Seit 30 Jahren ist Susanne Danhier gewerkschaftlich organisiert, sie war Synodale in der nordelbischen Kirche, leitete in Bargteheide den Schulausschuss und aktuell den Wirtschaftsausschuss, ist stellvertretende Vorsitzende der SPD Stormarn. Diese und viele andere Erfahrungen kann sie im Interesse der Menschen in Kiel einbringen, zeigten sich die Teilnehmer der Wahlkreisversammlung sicher. So wurde denn aus der Befragung der Kandidatin auch eher eine lebhafte Diskussion unter allen Anwesenden über die Folgen der festen Fehmarnbeltquerung (Danhier: „Wenn wir es gut machen, bekommt Stormarn viel mehr als nur einen neuen Autohof an der A1!"), Inklusion und gemeinsames Lernen, die Zukunft der Energieversorgung, die Frage der Wahlbeteiligung und zahlreiche andere Themen.

Foto: Martin Habersaat Foto: Martin HabersaatDer SPD-Kreisvorsitzende Martin Habersaat hatte bereits bei seiner Begrüßung die gute Stimmung im Saal bemerkt und ein „zuversichtliches Gemurmel" zu vernehmen geglaubt. „Mit Torsten Albig werden wir den neuen Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins stellen", gab er sich optimistisch. Uwe Teut, der Vorsitzende der AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) kündigte Unterstützung der AfA im Wahlkampf an - und nach ihrem tollen Wahlergebnis hatte Susanne Danhier dann auch nur noch eine sehr knappe Botschaft an die Versammlung: „Morgen fängt der Wahlkampf an!"

Bereits nominiert sind Katrin Fedrowitz im Landtagswahlkreis Norderstedt (Wk 28), zu dem die Stormarner Gemeinde Tangstedt gehört und Tobias von Pein im Wahlkreis 30 (Stormarn-Mitte). In Stormarn-Süd (Wk 31) bewirbt sich Martin Habersaat am 23. September (19.00 Uhr, Rathaus Reinbek) um die Kandidatur für den Wiedereinzug in den Landtag.


 
Neues von Twitter:
Martin Habersaat: Darf an den Koaltionsverhandlungen teilnehmen. Dafür kein Feiertag und WOE. Aber irgendwas ist ja immer...http://tinyurl.com/buodazc
Martin Habersaat: Noch wach, weil "Urteil von Nürnberg" läuft. Großartiger Film, großartige Besetzung.
Martin Habersaat: Storch Heinar und Torsten Albig in Glinde - endlich ist das Album fertig: http://t.co/ZdPGgysC
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