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SPD-Landesparteitag beschließt Programm und Liste

Foto: von Pein, Habersaat, Danhier Foto: von Pein, Habersaat, DanhierAuf einem zweitägigen Landesparteitag in Lübeck hat die SPD Schleswig-Holstein ihr Landtagswahlprogramm beschlossen und ihre Liste aufgestellt. Mit einem starken Ergebnis von 96,9 Prozent wurde Torsten Albig zum Spitzenkandidaten gewählt. Stormarns SPD-Kreisvorsitzender Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, konnte sich über den sehr guten Platz 5 freuen. Auch Tobias von Pein hat Grund zur Freude: Als Kandidat der Jusos wurde er auf den aussichtsreichen Listenplatz 17 gewählt. Susanne Danhier erhielt Platz 26.

Am Freitag hatte die SPD ihr Landtagswahlprogramm beschlossen, dessen absoluter Schwerpunkt die Bildungspolitik ist. An diesem Programm hatte Martin Habersaat im Vorfeld mitgearbeitet. Dass sich die Bedeutung des Themas Bildung auch so deutlich in seinem Listenplatz niederschlagen würde, er ist gleich nach Torsten Albig und Ralf Stegner der dritte Mann auf der Liste, freut den 34jährigen Barsbüttler, der im Landtagswahlkreis Stormarn-Süd antritt: „Ich sehe das als Bestätigung meiner Arbeit in den letzten zwei Jahren, wo ich mich neben dem Bildungsbereich auch für eine bessere Zusammenarbeit mit Hamburg eingesetzt habe." Bereits am Tag der Nominierung erreichten Habersaat zahlreiche Glückwünsche aus dem Wahlkreis, die Stimmung unter den SPD-Wahlkämpfern sei hervorragend, sagte der Abgeordnete. Gleichzeitig sei so ein exponierter Platz natürlich auch Ansporn und Verpflichtung.

Tobias von Pein aus Lütjensee ist mit 26 Jahren der jüngste Wahlkreiskandidat der SPD in Schleswig-Holstein. Er tritt im Wahlkreis Stormarn-Mitte an. Im Vorfeld des Parteitages hatten die Landesjusos sich besonders für ihn eingesetzt, und der Landesvorsitzende Ralf Stegner hat es gehört. Stegner hatte auf dem Parteitag erklärt, mit seinem Listenvorschlag auch eine Verjüngung der Landtagsfraktion einzuleiten. Dazu gehören neben von Pein und Habersaat auch Serpil Midyatli (36) auf Listenplatz 2, sowie Simone Lange (35, Flensburg) und die Norderstedterin Katrin Fedrowitz (39) auf den Plätzen 18 und 20.

In Stormarn-Nord tritt Susanne Danhier an. Die 54jährige Bargteheiderin nahm bereits 2009 Anlauf und wäre in der aktuellen Legislaturperiode die erste Nachrückerin ihrer Partei. Sie rutschte nun ein Stück nach hinten, weil die Stormarner mit ihren drei Wahlkreisen nicht mit drei sicheren Listenplätzen rechnen konnten. Es sei nun einmal ein Gesetz der Mathematik, dass auf den ersten 20 Plätzen nur 20 Namen stehen können, sagte Danhier und zeigte sich kämpferisch: „Also muss ich den Wahlkreis direkt gewinnen - die Ausgangslage dafür ist momentan günstig!"

Ebenfalls auf der Landesliste kandidiert die 32jährige Juristin Sabrina Bosse aus Ahrensburg. Sie hat auf Platz 44 keine Chancen auf einen Einzug in den Landtag, trotzdem war dem SPD-Kreisvorsitzenden Martin Habersaat eines wichtig: „Wir wollten zeigen, dass die SPD Stormarn bei einem Generationswechsel in der SPD fleißig mithelfen kann!"


 
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Martin Habersaat: Darf an den Koaltionsverhandlungen teilnehmen. Dafür kein Feiertag und WOE. Aber irgendwas ist ja immer...http://tinyurl.com/buodazc
Martin Habersaat: Noch wach, weil "Urteil von Nürnberg" läuft. Großartiger Film, großartige Besetzung.
Martin Habersaat: Storch Heinar und Torsten Albig in Glinde - endlich ist das Album fertig: http://t.co/ZdPGgysC
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