Pfeifen im Walde wird bis zum Mai nicht genügen!
Der Stolz von Herrn Dr. Klug darauf, mit seinen G8-G9-Y-Modellen Schleswig-Holstein in ein bildungspolitisches Lummerland verwandelt zu haben, wird ebenfalls nicht anhalten. Die richtige Konsequenz aus der Überlastung vieler Schülerinnen und Schüler an den G8-Gymnasien wäre es gewesen, sich in der Kultusministerkonferenz für eine systematische Entlastung bei der Stundenzahl einzusetzen und die Schulen durch eine Überarbeitung der Rahmenpläne und eine Neugestaltung des Unterrichtsalltages zu unterstutzen.
Die schnelle Ausbreitung der Gemeinschaftsschulen hat in nahezu allen Landesteilen eine klare Wahlalternative zwischen dem Abitur nach 9 Jahren an der Gemeinschaftsschule und nach 8 Jahren am Gymnasium geschaffen.
Sich immer nur selbst zu applaudieren, wird Minister Klug auf die Dauer nicht weiterhelfen.
