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Sommertour - Albig hört zu

Foto: Albig hört zu Foto: Albig hört zuSchloss Reinbek - Als zweite Station des Demokratiesommers war nun der Kreis Stormarn dran. Nach dem Auftakt in Kiel hatten sich knapp 100 Gäste aus Stormarn und umliegenden Kreisen im Reinbeker Schloss eingefunden, um Torsten Albig mitzugeben, was ihnen für die Zukunft des Landes wichtig ist. Neugierig sei er und am offenen Dialog interessiert, sagte dieser. „Man sollte damit rechnen, klüger aus diesen Veranstaltungen herauszukommen, als man hineingegangen ist", fasste Albig seine Erwartungen an diesen Sommer zusammen.

In einer kurzen Startrunde plauderte Albig mit Moderator Carsten Kock und stellte sich und die Idee des Demokratiesommers vor. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vereins- und Verbandsvorsitzende wie der Stormarner DGB-Vorsitzende Uwe Teut, SPD-Mitglieder und aktive Politiker - darunter der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes, der ehemalige Reinbeker Bürgermeister Detlef Palm und der amtierende, Axel Bärendorf. Aber auch Bürgerinnen und Bürger, die politisch nicht aktiv und in keiner Partei sind, waren gekommen, um Torsten Albig einmal aus der Nähe kennenzulernen. „Steht Albig drauf und Stegner ist drin?" So lautete eine der Fragen, die diesem Kennenlernen dienten. Albig hatte darauf eine einfache Antwort: „Wo Stegner oder Albig draufsteht, ist immer SPD drin."

Foto: Martin Habersaat und die Textbotschaften Foto: Martin Habersaat und die TextbotschaftenDann ging es zur Sache. Ob per Textbotschaft, Video, Bild, Foto oder im Gespräch: Die Besucherinnen und Besucher waren aufgefordert, Albig ihre Wünsche für die Zukunft Schleswig-Holsteins mitzugeben. Beruf und Familie, Bildung, Infrastruktur, norddeutsche Zusammenarbeit und andere - es waren viele Themen, die da aufs Trapez kamen. „Die Ergebnisse aller dieser Zukunftsgespräche werden gesammelt, aufbereitet und auf einem ‚Bürgerparteitag' zur Diskussion gestellt", erklärt Martin Habersaat. Der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete hatte die Station mit den Textbotschaften an Albig betreut und dort für viele Gespräche zur Verfügung gestanden. „Anschließend fließen die Themen dann ist das Regierungsprogramm der SPD ein."

Foto: Blick in den Saal Foto: Blick in den SaalIn einer abschließenden Gesprächsrunde hatten alle Gäste die Möglichkeit, neben Albig Platz zu nehmen und Fragen an den Mann zu richten, der wahrscheinlich der nächste Ministerpräsident Schleswig-Holsteins wird. Das ging gleich zu Beginn in die Tiefe: Wie Albig es verhindern wolle, dass Politik und Bevölkerung durch eine Wand getrennt seien, wollte Peter Kastner aus Oststeinbek wissen. Albig nutzte die Frage, um sein Verständnis von Politik zu erläutern. Zwar gebe es „das Raumschiff Berlin", auch in Kiel und in jedem Rathaus gebe es diese Tendenz. Wenn der Bundesfinanzminister 20 Stunden am Tag versuche, den Euro zu retten, habe das mit dem Alltag in Stormarn eben wenig zu tun. Aber einer Entfremdung könne man entgegenwirken, indem man Orte der Begegnung schaffe. Albig: „Meine Grundthese ist, dass die Menschen sich für Politik interessieren. Und mit diesen Menschen möchte ich kontinuierlich so in Kontakt treten, wie wir das nun begonnen haben. Eine Regierung muss sich die Bereitschaft zum Diskurs erhalten."

Wer es am 13. Juli nicht nach Reinbek geschafft hat, kann die Veranstaltung auch in den Nachbarkreisen besuchen:
30. Juli, 13.30 Uhr, Hans Ralfs Haus in Neustadt (Ostholstein)
13. August, 11.30 Uhr, Nordport-Towers in Norderstedt (Segeberg)
6. September, 19.30 Uhr, Schröders Hotel in Schwarzenbek (Herzogtum Lauenburg)
17. September, 18.00 Uhr, Eventhaus Hoffnung in Lübeck

Der Bürgerparteitag wird auch online vorbereitet: Unter www.demokratiesommer.de kann sich jeder über die Ergebnisse der Zukunftsgespräche informieren, eigene Thesen hinterlassen oder die Thesen anderer kommentieren.


 
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Martin Habersaat: Darf an den Koaltionsverhandlungen teilnehmen. Dafür kein Feiertag und WOE. Aber irgendwas ist ja immer...http://tinyurl.com/buodazc
Martin Habersaat: Noch wach, weil "Urteil von Nürnberg" läuft. Großartiger Film, großartige Besetzung.
Martin Habersaat: Storch Heinar und Torsten Albig in Glinde - endlich ist das Album fertig: http://t.co/ZdPGgysC
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