Martin Habersaat bei der SPD Wentorf
In Wentorf lassen sich die Folgen der schwarz-gelben Schulgesetzänderung gerade vor Ort beobachten, hierauf bezogen sich viele Wortmeldungen in der von der stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Irmtraut Zilles moderierten Diskussion. Habersaat: „Das neue Schulgesetz hat viele Konflikte in die Schulen und die Kommunen getragen, in Wentorf sieht man das an dem Konflikten um G8/G9, im Kreis Stormarn sahen wir das am Streit um die Elternbeteiligung an den Schülerbeförderungskosten."
Norddeutsche Zusammenarbeit muss besonders im Hamburger Umland zu spürbaren Verbesserungen führen, da waren sich die Wentorfer und ihr Gast einig. „Mit dem HVV kann man heute zwischen Lübeck und Lüneburg pendeln, von solchen positiven Beispielen brauchen wir viel mehr", resümierte Habersaat. Grundsätzlich gelte: Zusammenarbeit solle besser von unten wachsen als von oben verordnet werden. Aber: sie müsse eben auch wachsen.
Am 23. September treffen sich die SPD-Mitglieder des Wahlkreises 31, also aus Wentorf, Reinbek, Glinde, Barsbüttel und Oststeinbek, um 19.00 Uhr im Rathaus Reinbek, um ihren Kandidaten für die Landtagswahl am 6. Mai 2012 zu wählen. Martin Habersaat möchte wieder in den Landtag einziehen und ist bisher der einzige Bewerber. Habersaat, Jahrgang 1977, lebt in Barsbüttel und war bis zu seinem Einzug in den Landtag 2009 Gymnasiallehrer in Hamburg (Fächer: Deutsch, Geschichte, PGW – Politik – Gesellschaft – Wirtschaft). Sein Referendariat absolvierte er an der Sachsenwaldschule in Reinbek. Seit 2004 ist er Vorsitzender des SPD Kreisverbands Stormarn. Er ist bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und als Vorsitzender des Arbeitskreises für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur auch Mitglied des Fraktionsvorstands. Im Landtag gehört er dem Bildungsausschuss und der Enquete-Kommission „Norddeutsche Zusammenarbeit" an.
Für den anstehenden Wahlkampf überreichte die Ortsvereinsvorsitzende Marlies Rothländer dem „neuen" Abgeordneten ein Wentorf-T-Shirt. Dem Kennenlernen sollen viele gemeinsame Termine folgen.
