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Besuch beim Glinder Bürgermeister

Foto: Martin Habersaat und Rainhard Zug Foto: Martin Habersaat und Rainhard ZugDie letzte Station seiner Sommertour 2011 führte Martin Habersaat in diesem Jahr ins Glinder Rathaus. Habersaat nutzt die politisch etwas ruhigere Sommerzeit jedes Jahr für Hintergrundgespräche und gegenseitigen Austausch mit den Verwaltungschefs seines Wahlkreises. Mit Bürgermeister Rainhard Zug unterhielt sich der Landtagsabgeordnete über bildungspolitische Entwicklungen in Land und Stadt, Gemeinde- und Ländergrenzen überschreitende Zusammenarbeit sowie die in Glinde in den kommenden Jahren anstehenden Projekte.

Rainhard Zug berichtete vom aktuellen Stand der Angebote in der Kinderbetreuung für die kleinsten Glinderinnen und Glinder. Die neue Kita „Zwergenwache" nahm 2011, früher als geplant, ihren Betrieb auf und ist bereits voll, eine weitere neue Einrichtung wird folgen müssen. Zug: „Es sieht danach aus, als bräuchten wir für 40-60 Prozent unserer Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze." Einig waren sich beide in der Prognose, dass die Bevölkerungszahlen in Südstormarn in absehbarer Zeit nicht zurückgehen werden. Umso wichtiger sei es, auch auf Landesebene faire Förderinstrumente zu entwickeln, um den Kommunen dabei zu helfen, die nötige Infrastruktur für Bildung und Betreuung zu schaffen.

Sanierungsprogramme für die Glinder Schulen sind abgeschlossen, laufen gerade oder sind, wie im Falle der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld, in Planung. Zug: „Wenn wir das geschafft haben, ist Glinde gut davor. Mein Wunsch an Land und Bund wäre, nun dabei zu helfen, sozialpädagogische Unterstützung an alle Schulen zu bringen." Gemeinsam geht es besser - diese Erkenntnis gelte auch für andere Bereiche, stellten beide fest. Mit dem e-Werk sei ein gemeinsames Südstormarner Projekt im Entstehen, das hoffentlich das Vertrauen für weitere Schritte bereite. Aus der Enquete-Kommission „Norddeutsche Zusammenarbeit" berichtete Habersaat, dass die Kooperation von Ländern oft die gleichen Schwierigkeiten überwinden müsse wie die von Städten und Kommunen.

Insgesamt, stellte Habersaat fest, habe sich in Glinde in den vergangenen Jahren sehr viel getan, von Markt und Mühlencenter über das Schulsanierungsprogramm und den Neubau der Feuerwache bis hin zum Neubaugebiet „An der alten Wache". „Glinde ist dadurch tatsächlich zu einer sehr jungen Stadt geworden, die für ihre Kinder und Jugendlichen auch die nötige Infrastruktur schafft. Südstormarn ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen des Landes, das sollte sich auch durch ein überdurchschnittliches Bildungsangebot abbilden!"

Foto: Martin Habersaat und Rainhard Zug


 
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Martin Habersaat: Storch Heinar und Torsten Albig in Glinde - endlich ist das Album fertig: http://t.co/ZdPGgysC
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