Anke Büchler-Hartmann - 50 Jahre in der SPD
Als die junge Anke Büchler von ihrer Mutter gefragt wurde, ob sie nicht auch in die SPD eintreten wolle, lautete ihre Antwort: „Wieso, ich dachte, wir sind in der SPD?" Ein schöner Satz, der deutlich macht, wie eng die Bindung von Familie und Freundeskreis an die SPD war.
Auch der Eintritt in die Gewerkschaft gleich mit Beginn ihres Berufslebens war für die Jubilarin selbstverständlich. Im Rückblick ist sie noch heute zufrieden mit beiden Entscheidungen: „Die 40-Stunden-Woche, 30 Tage Jahresurlaub und vieles andere wurde durch die Gewerkschaften und die SPD erreicht!"
In den 1960er-Jahren war Anke Büchler-Hartmann Kreisvorsitzende der Jusos in Hamburg-Nord, schnell wurde sie als die „rote Anke" bekannt. Lange Jahre war sie auch Mitglied im Distriktsvorstand Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde. Nach ihrem Umzug nach Oststeinbek engagierte sie sich in der örtlichen SPD-Fraktion, war Mitbegründerin des Oststeinbeker Kulturrings und viele Jahre für die AWO aktiv, 2004 - 2011 als 1. Vorsitzende und Schriftführerin gleichzeitig.
Martin Habersaat ging in seiner Laudatio auf diesen beeindruckenden sozialdemokratischen Lebenslauf ein und beendete seine Rede mit einem großen „Danke" für die vielen Jahre ehrenamtlichen Engagements.
