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Martin Habersaat stellt sich vor - Teil 2

Foto: Im Landtag Foto: Im LandtagFür die Dauer meines Landtagsmandats bin ich als Studienrat von der Freien und Hansestadt Hamburg beurlaubt. Meine Fächer: Deutsch, Geschichte, PGW (Politik, Gesellschaft, Wirtschaft). Aber der Reihe nach:

 

Nach meinem Zivildienst habe ich an der Universität Hamburg zunächst ein Studium der Betriebs- und Volkswirtschaft aufgenommen, mich dann aber für einen anderen Studiengang entschieden: Lehramt Oberstufe an allgemeinbildenden Schulen (im Uni-Jargon: LOA).

 


In Germanistik interessierte ich mich besonders für die Werke Max Frischs und Thomas Manns, in der Mediävistik waren es Reiseberichte von Pilgern ins Heilige Land und in der Linguistik bestimmten Diskussionen um die Rechtschreibreform die Jahre meines Studiums. Meine Examensarbeit zum Ersten Staatsexamen im WS 2003/04 schrieb ich im Fach Geschichte über einen Christdemokraten: „Die Außenpolitik Gerhard Schröders im Spiegel der Presse. Untersuchungen zur Darstellung Schröders und seiner Politik 1961 bis 1966 im ‚Rheinischen Merkur' und in der ‚Zeit'".

Eigentlicher Schwerpunkt meines Studiums war der Pädagogik-Teil, wo ich mich besonders für reformpädagogische Ansätze, offene Unterrichtsformen und Schulentwicklung interessierte. Hier war ich auch als studentischer Tutor tätig („Lehren und Lernen an pädagogischen Institutionen").

Foto: Veranstaltung Foto: VeranstaltungNeun Jahre lang finanzierte ich mir Schulzeit und Studium bei einem Serviceunternehmen für Unterhaltungselektronik und Studiotechnik (Sachbearbeitung, Logistik, Kundenbetreuung, Einkauf). Nach dem ersten Staatsexamen habe ich eine Zeitlang für eine Incentive- und Kongressagentur gearbeitet, das Foto zeigt die Vorstufe einer besonders gelungenen Abendveranstaltung.

 

 

Foto: Sachsenwaldschule Foto: SachsenwaldschuleMein Referendariat trat ich 2004 am Gymnasium Sachsenwaldschule in Reinbek an, an dem ich zwei Jahre lang ausgebildet wurde und bedarfsdeckend unterrichtete. Spannende Unterfangen in dieser Zeit waren die Teilnahmen mit Schülerinnen und Schülern bei „Jugend debattiert ", eine daraus resultierende Rhetorik-AG und das Projekt „Reinbek im Nationalsozialismus" mit einer neunten Klasse. 2006 endete diese Zeit mit meinem Zweiten Staatsexamen.

Foto: Emil-Krause-Gymnasium Foto: Emil-Krause-GymnasiumSeit dem Schuljahr 2006/07 war ich als Studienrat am Emil-Krause-Gymnasium im Hamburg tätig, inzwischen als Beamter auf Lebenszeit. Seit 2007/08 war ich Fachleiter für das Fach Geschichte und Klassenlehrer in der Aufbaustufe, die Schülerinnen und Schülern mit entsprechendem Realschulabschluss ermöglichen soll, die gymnasiale Oberstufe erfolgreich zu besuchen (hier ein Zeitungsartikel). Ab Januar 2009 war ich Mentor für einen Referendar.

Foto: Plenardebatte Foto: PlenardebatteMit dem Einzug in den Landtag im Herbst 2009 habe ich mich vom Schuldienst beurlauben lassen, um mich auf meine Aufgaben in der Landespolitik zu konzentrieren. Ich wurde von meiner Fraktion mit den Sprecherfunktionen für die Hochschulpolitik und die Metropolregion Hamburg / Hamburger Nachbarschaftsraum betraut und gehöre dem Bildungsausschuss des Landtages an.

Im Frühjahr 2010 wurde ich von meiner Fraktion als Mitglied für die Enquete-Kommission "Perspektiven der Norddeutschen Zusammenarbeit" benannt.

Seit Mai 2011 bin ich bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und als Vorsitzender des Arbeitskreises für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur auch Mitglied des Fraktionsvorstands.

 

Links:

Landtag Schleswig-Holstein

SPD-Landtagsfraktion

 


 
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