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Rezension: Terry Pratchett - Ein gutes Omen

Cover: Ein gutes OmenCover: Ein gutes OmenDer Fürst der Finsternis ist auf die Erde gekommen um den Weltuntergang einzuleiten. An seiner Seite stehen wird ein Dämon, dessen Gestalt der Fürst durch seinen Willen selbst bestimmen kann. Die Stunde der Entscheidung ist gekommen, und der Fürst wünscht sich... einen Hund. Und plötzlich gibt es einen Dämon, der Lust hat, Hasen zu jagen. Grund für diesen merkwürdigen Umstand ist, dass der Fürst der Finsternis bei seiner Geburt vertauscht wurde, in einer englischen Kleinstadt aufwuchs und ein relativ normaler Jugendlicher ist - ein typisches Merkmal für den Humor von Terry Pratchett, der „Ein gutes Omen" gemeinsam mit Neil Gaiman geschrieben hat und den Viele als Erfinder der verqueren „Scheibenwelt" kennen.

Dieses Buch spielt nun in unserer Welt, aber auch die ist von schrägen Typen bevölkert. Eine Bande von Motorradrockern schließt sich den vier Reitern der Apokalypse an (TOD, Hunger, Krieg und Umweltverschmutzung, letzterer hat die Pestilenz abgelöst, die nach der Erfindung des Penicillins in den Ruhestand musste). Der Engel Erziraphael und sein eigentlicher Gegenspieler Crawley („ein Engel, der nicht etwa gefallen ist, sondern eher gemütlich nach unten schlenderte"), denen die Erde gut gefällt, kämpfen gemeinsam gegen die Apokalypse und der Leser erfährt. was viele ahnten: Elvis lebt. TOD nimmt nämlich an einem Quiz Teil und bekennt, als er das Todesdatum von Elvis nennen soll: „Er ist mir nie begegnet."

Terry Pratchet schreibt ohne großen literarischen Anspruch, aber er schreibt originell und witzig. Wenn Menschen, allein mit einem Buch, plötzlich in lautes Gelächter ausbrechen, spielt der Anspruch auch keine Rolle mehr. Eine tolle Ferienlektüre, die auch bei mehrfachem Lesen noch unterhaltsam ist.

Martin Habersaat, August 2009

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