Meine Ziele in der Bildungspolitik: Grundüberlegung ist, dass jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft gleiche Chancen für seine persönliche Entfaltung und berufliche Lebensperspektiven haben muss. Unser Bildungssystem soll junge Menschen hervorbringen, die mit Zuversicht Verantwortung für sich und andere übernehmen wollen und können. Das Leitprinzip muss also individuelle Förderung sein. Dafür brauchen wir Plätze und Qualität in der Kinderbetreuung. Und Schulen, die Verantwortung für Kinder übernehmen. Unsere Bildungseinrichtungen brauchen die nötigen Ressourcen, um diese wichtigste Aufgabe einer Gesellschaft gut wahrnehmen zu können. Das geht mit der Lehrerausbildung los, betrifft aber auch die Arbeitsbedingungen und die an der Schule tätigen Professionen insgesamt. Beim Übergang zwischen Schule und Beruf müssen Schulen, Betriebe und Arbeitsverwaltungen enger zusammenarbeiten. Unsere Hochschulen müssen wir in Kooperation mit dem Bund weiterentwickeln, Studiengebühren soll es weiterhin nicht geben. Die Schulsysteme der Länder müssen wieder kompatibler werden, anfangen sollte man mit einer engeren Abstimmung mit Hamburg.
Torsten Albig: Wir brauchen einen Paradigmenwechsel
Freitag, den 10. Februar 2012 um 13:50 Uhr | Geschrieben von: Martin Habersaat
Foto: Torsten AlbigZur Diskussion über den Unterrichtsausfall an Schleswig-Holsteins Schulen erklärt der Kandidat der SPD für das Amt des Ministerpräsidenten, Torsten Albig:
„Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Schulpolitik unseres Landes. Wir brauchen eine Schulpolitik, die wieder die pädagogische Arbeit in den Mittelpunkt stellt und den Zusammenhang zwischen guter Bildung, volkswirtschaftlicher Stärke und soliden Finanzen deutlich macht. Wir brauchen eine Schulpolitik, die verlässlich, vertrauensvoll und vorsorgend ist.
Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 15:34 Uhr | Geschrieben von: Martin Habersaat
Lange Nacht der guten BildungU3-Gruppen, Kindergärten, Grundschulen, Gemeinschaftsschule - ein großes Programm hat sich die SPD Barsbüttel für den 10. Februar 2012 vorgenommen. Deshalb lädt man auch nicht zu einem klassischen Diskussionsabend, sondern, inspiriert durch die „Lange Nach der Museen" und ähnliche Veranstaltungen, gleich zu einer „Langen Nacht der guten Bildung". Hermann Hanser, Vorsitzender der SPD-Fraktion Barsbüttel und des SKS-Ausschusses: „Von 18.30 Uhr bis 23.00 Uhr soll es in der Aula der Erich Kästner Gemeinschaftsschule um gute Bildung gehen - um wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Weichenstellungen und die Praxis vor Ort."
Lehrkräfte und Vorbereitungsdienst in Schleswig-Holstein
Sonntag, den 01. Januar 2012 um 13:18 Uhr | Geschrieben von: Martin Habersaat
Zahlen, Daten, FaktenDie Wartezeit auf einen Platz für das Referendariat in Schleswig-Holstein variiert je nach Laufbahn und Fachkombination. Angehende Grund- und Hauptschullehrer sowie Berufsschullehrer haben derzeit nicht mit Wartezeiten zu rechnen, für Gymnasiallehrer können es dagegen bis zu 18 Monate sein.
Von den 28.097 Lehrkräften im Land haben 1.683 befristete Verträge. 576 von ihnen waren schon mindestens zum dritten Mal mit einem befristeten Vertrag ausgestattet worden.
Donnerstag, den 24. November 2011 um 11:48 Uhr | Geschrieben von: Martin Habersaat
Foto: Martin Habersaat, MdLDie Bertelsmann Stiftung hat den „Lernatlas 2011" vorgestellt. Auf Basis zahlreicher vorliegender Studien und Statistiken wurde die ganze Republik vermessen, heraus kamen Aussagen über jeden einzelnen Kreis im Lande. Martin Habersaat, der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende der SPD Stormarn, hat sich Stormarns Ergebnisse genauer angesehen und stellt fest: „Stormarn liegt in Schleswig-Holstein ganz vorne. Wichtiger für uns sollte aber der Vergleich mit den Kreisen im ganzen Land sein, die eine ähnliche Ausgangslage haben wie wir. In der Studie sind das ‚Kreise im verdichteten Umland' - und da liegen wir nur im Mittelfeld, auf Platz 82 von 144."