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Hochschulfinanzierung 2020

Foto: Wissenschaftsforum Foto: WissenschaftsforumEdelgard Buhlmahn, 1998 - 2005 Bundesministerin für Bildung und Forschung, hatte zum Jahrestreffen der regionalen Wissenschaftsforen und zu einem Expertenhearing unter dem Titel „Hochschulfinanzierung 2020" eingeladen. Das Panel war hochkarätig besetzt mit Matthias Kleiner (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft), Thomas Kathöfer (Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz), Thomas May (Generalsekretär des Wissenschaftsrats), Wilhelm Krull (Generalsekretär der VW-Stiftung) und Andreas Barner(Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim). Martin Habersaat, hochschulpolitischer Sprecher der SPD Schleswig-Holstein, war nach Berlin gereist, um die Meinungen der Experten anzuhören und zu diskutieren.

Edelgard Buhlmahn stellte einleitend fest: „Die Exzellenzinitiative ist ein Erfolgsmodell. Sie hat eine zuvor ungekannte Dynamik in deutschen Universitäten hervorgerufen, neue Kooperationen im Wissenschaftsbereich etabliert und einer qualitativ und quantitativ neuen Beteiligung des Bundes an der Hochschulfinanzierung den Weg bereitet." 2017 läuft die zweite Runde der Exzellenzinitiative aus. Vor dem Hintergrund, dass viele Hochschulen im Land über eine kaum ausreichende Grundfinanzierung klagen, sollte sich nun das Expertenhearing mit der Frage befassen, wie eine auskömmliche und den tatsächlichen Bedarf deckende Hochschulfinanzierung in Zukunft gestaltet sein sollte.

Grundlage war ein Thesenpapier des Beirats des Wissenschaftsforums, in dem es um die Zusammenarbeit von Bund und Ländern ging: Kann es eine auf die Studierenden bezogene Komponente bei Bundesmitteln geben? Wie soll es mit der Exzellenzinitiative nach 2017 weitergehen? Welche Rolle kann die DFG übernehmen? In zwei Punkten waren sich alle Anwesenden einig: Die Universitäten brauchen eine Ausstattung, die „drittmittelfreie Grundlagenforschung" ermöglicht. Und das wird nur zu erreichen sein, wenn Bund und Länder kooperieren.

Im Anschluss an das Hearing wird das Papier des Wissenschaftsforums überarbeitet und später veröffentlicht.

 

Foto: Dorothee Stapelfeld, Edelgard Buhlmahn, Matthias Kleiner, Thomas Kathöfer


 
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