Torsten Albig: Wir brauchen einen Paradigmenwechsel
Die anhaltenden Berichte über den Unterrichtsausfall an unseren Schulen zeigen, dass die Schulpolitik der amtierenden Regierung aus CDU und FDP gescheitert ist. Diese Schulpolitik stellt sich nur noch als kostspieliger Reparaturbetrieb dar. Es gibt keine Leitlinien, kein langfristiges Konzept. Der schwarz-gelbe Aktionismus kurz vor der Landtagswahl offenbart, dass die Annahme, man könne ohne Konsequenzen die Mittel für unsere Schulen kürzen, schlicht falsch war und bleibt. CDU und FDP sparen nicht, sondern ruinieren mit ihrer Kürzungspolitik unsere Schulen und gefährden damit die Zukunftschancen unserer Kinder und Enkelkinder. Das bedeutet am Ende höhere Schulden für die nächste Generation.
Die einzige Partei, die den Mut hat, konkrete Zusagen zur Entwicklung und Lehrerausstattung unserer Schulen zu machen, ist die SPD. Die strukturelle Antwort auf die Frage nach verlässlicher und guter Unterrichtsversorgung ist, die Hälfte aller durch den Schülerrückgang frei werdenden Lehrerstellen wieder zu besetzen.
Es ist die SPD, die begriffen hat, dass unsere Schulen Verlässlichkeit und Berechenbarkeit brauchen. Es ist meine Partei, die weiß, dass solide und vorsorgende Finanzpolitik langfristig nur mit Investitionen in Bildung und Betreuung funktionieren kann. Ich werde als schleswig-holsteinischer Ministerpräsident dafür Sorge tragen, dass wieder mehr Lehr-, Lern- und Lebensfreude in unsere Schulen kommt. Dafür wird die kommende Landesregierung stehen."
