Wohnungsmarktprognose für Schleswig-Holstein bis 2025
Martin Habersaat, SPD-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Stormarn: „Auch diese Untersuchung zeigt, dass Stormarn zu den wenigen Wachstumsregionen Schleswig-Holsteins gehört, es gibt auch noch so viele junge Familien, dass der demografische Wandel hier erst später spürbar sein wird als anderswo." Deutlich werde aber auch, dass Handlungsbedarf bestehe: „Staatlich geförderter Wohnungsbau ist unverzichtbar, um angemessenen und preiswerten Wohnraum für alle Menschen zu schaffen. Defizite gibt es in den großen Städten und im Hamburger Umland, auch in Stormarn. Hier muss die Landesregierung gegensteuern und den Bestand sozialgebundener Wohnungen für einkommensschwache Haushalte wieder aufstocken. Auch das Engagement von privaten und genossenschaftlichen Wohnungsbauunternehmen muss unterstützt werden."
Dabei sei, so Habersaat, darauf zu achten, dass die Lösung nicht allein in der Ausweisung neuer Baugebiete gesucht werde, sondern auch in der Nachverdichtung innerörtlicher Gebiete und dem klugen Umgang mit Konversionsflächen. Wünschenswert wären auch interkommunale ökologische Baugebiete. Hierzu gebe es gute Hinweise von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. Auch das Programm „Soziale Stadt" sei ein wichtiges Instrument zur Entwicklung verdichteter Wohnquartiere. Leider werde dieses Programm durch Beschlüsse der schwarz-gelben Bundesregierung gerade massiv gefährdet.
Link zur Wohnungsbauprognose:
http://www.schleswig-holstein.de/IM/DE/StaedteBauenWohnung/Wohnungswesen/Prognose/Prognose_node.html
Link zur Arbeitsgemeinschaft:
http://www.arge-sh.de/pages/ev/arge_ev
