Kirche als Beispiel für intensive norddeutsche Zusammenarbeit
Foto: Martin Habersaat, MdLDie Enquete-Kommission „Norddeutsche Zusammenarbeit" befasste sich mit den Erfahrungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche auf dem Weg zur „Nordkirche". Zu Gast war Oberkirchenrat Prof. Dr. Peter Unruh. Martin Habersaat, SPD-Kommissionsmitglied, bilanziert:
Auf dem Weg zur Nordkirche sind die einzelnen Kirchengemeinden intensiv in die Diskussion einbezogen worden; die Mecklenburger und die Pommern wurden nicht „überfahren". Vielleicht können solche Berichte helfen, Ressentiments, beispielsweise des SSW, gegen eine intensivere norddeutsche Zusammenarbeit zu überwinden. Wichtige Erkenntnis am Rande: Zur Bildung einer neuen Identität reichen allein finanzielle Gründe nicht aus.
Hintergrund: In Norddeutschland bahnt sich derzeit ein Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Kirche Mecklenburgs, der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und der Pommerschen Evangelischen Kirche zur Evangelisch-Lutherischen-Kirche in Norddeutschland („Nordkirche") an. Territorial werden im Wesentlichen die Gebiete der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg umfasst.
