Martin Habersaat tritt wieder an

Habersaat - Bilanz auf Riesentisch
Habersaat - Bilanz auf Riesentisch

Broschüre zu Arbeit und Bilanz kann heruntergeladen oder bestellt werden:

Am 7. Mai 2017 wählt Schleswig-Holstein einen neuen Landtag, die Nominierung des SPD-Kandidaten für die Wahlkreiskandidatur im Wahlkreis 30, der Barsbüttel, Glinde, Oststeinbek, Reinbek und Wentorf umfasst, findet am 16. September 2016 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Reinbeker Rathauses statt. Bisher einziger Bewerber ist der amtierende Abgeordnete Martin Habersaat. Der 39jährige Reinbeker ist seit 2009 Mitglied des Landtags, bis dahin unterrichtete er Deutsch, Geschichte und PGW (Politik, Gesellschaft, Wirtschaft) an einem Hamburger Gymnasium.

Wie stark Habersaat in seinem Wahlkreis verwurzelt ist, zeigt ein Blick auf seinen Lebenslauf: Aufgewachsen ist er in Barsbüttel, wo er seinen Zivildienst bei der Kirchengemeinde absolvierte und lange bei den Pfadfindern aktiv war. Seit 2014 lebt er in Reinbek, an der dortigen Sachsenwaldschule absolvierte er von 2004-2006 sein Referendariat. Acht Jahre war er Vorsitzender der SPD Stormarn, kennt auch aus dieser Zeit viele Menschen und Institutionen. „Ich habe meine Bewerbung selbst ausgetragen, dabei viele SPD-Mitglieder getroffen und mich über spannende Unterhaltungen gefreut.“ Im Umschlag fanden die Mitglieder auch eine umfangreiche Broschüre, die die Arbeit Habersaats im Landtag vorstellt und bilanziert. Diese kann hier heruntergeladen oder in Papierform bestellt werden.

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„Die Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme wachsen mit der Erfahrung“ – so beschreibt Habersaat seinen bisherigen Weg in Kiel, wo er inzwischen stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur der SPD-Landtagsfraktion ist. Auch der Kommission, die das Regierungsprogramm 2012-2017 vorbereitet, gehört er an. Auf der Landesliste hatte er 2012 den 5. Platz inne, als dritter Mann nach Torsten Albig und Ralf Stegner. „Da konnte ich mich nicht beklagen“, meint er augenzwinkernd.

Im Bewerbungsschreiben heißt es: „In den vergangenen Jahren konnten wir in einer Koalition mit den Grünen und dem SSW gemeinsam eine Menge erreichen. Mein Arbeitsschwerpunkt lag dabei im Bildungsbereich. Hier möchte ich besonders die in einem großen Bildungsdialog erzielten Einigungen zur Schulstruktur (Gymnasien und Gemeinschaftsschulen), die Reform der Lehrerbildung und die Priorität für die Bildung im Landeshaushalt hervorheben, die sich beispielsweise in zusätzlichen Lehrerstellen und in einer verbesserten Grundfinanzierung der Hochschulen auswirkte. Als direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter konnte ich unseren Wahlkreis in Kiel vertreten, aber auch landespolitische Themen im Wahlkreis bekannt machen. Maßnahmen des Landes gegen die gestiegenen Einbruchszahlen waren hier ebenso ein Thema wie die Entwicklung einer der wirtschaftsstärksten Regionen des Landes und das neue Gastschulabkommen mit Hamburg, das nach langer Arbeit vor einigen Wochen vorgestellt werden konnte.“

Als Arbeitsschwerpunkte für die nächste Legislaturperiode sieht er die Neuorganisation der Kita-Finanzierung, gerade auch mit Blick auf die in Stormarn besonders hohen Gebühren („Fünf Stunden täglich müssen für die Eltern kostenlos sein!“), die Fortführung von „Impuls 2030“ (ein Investitionsprogramm, mit dem bis 2030 das Straßennetz, die Krankenhäuser und viele öffentliche Gebäude in Schleswig-Holstein saniert sein sollen). Das alles übrigens vor dem Hintergrund, dass Schleswig-Holstein ab 2020 keine neuen Schulen mehr machen wird. Habersaat: „Zwei der letzten vier Haushalte haben wir bereits mit einem Plus abgeschlossen, das zeigt: die rot-grün-blaue Koalition kann auch mit Geld umgehen.“

 

Foto: Die Bilanz liegt auf dem Tisch

(Riesen-Tisch in Schönningstedt. Der große Findling wurde beim Ausbau der Straße freigelegt. Die Gletscher haben ihn in der Saale-Eiszeit vor mehr als 130.000 Jahren aus Schweden hierher geschoben. Er besteht aus Granit, der vor über 1,5 Milliarden Jahren im Erdinnern entstanden ist.)