Besuch beim ehemaligen Lehrer

Christian Schefke, Bildungsministerin Britta Ernst und Martin Habersaat
Christian Schefke, Bildungsministerin Britta Ernst und Martin Habersaat

Praktikum bei Martin Habersaat im Landtag:

Die Sommerferien seines Master-Studiums nutzte Christian Schefke für ein vierwöchiges Praktikum beim stellvertretenden Vorsitzenden und bildungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Kieler Landtag, Martin Habersaat. Dieser war einst auch sein Lehrer am Emil-Krause Gymnasium gewesen. Hatte er sich bisher im Zuge seines Studiums an der Universität Hamburg und aktuell an der Christian-Albrechts-Universität ausschließlich wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten gewidmet, wollte er sich nun die politischen Geschehnisse im Land genauer ansehen. Einen Beitrag zum politischen Interesse hat wahrscheinlich auch sein ehemaliger Lehrer für das Leistungsfach Geschichte in der gymnasialen Oberstufe geleistet. Für den Lehrer Habersaat gibt es Lob vom ehemaligen Schüler: „Er verstand es wie kein Zweiter, eine angenehme und somit produktive Arbeitsatmosphäre im Klassenraum zu schaffen, in der jeder Schüler sich wohl und ernst genommen fühlte.“

Das Praktikum bei der SPD-Landtagsfraktion hat die Erwartungen von Christian Schefke mehr als übertroffen. „Natürlich hatte ich mir einen ‚Blick hinter die Kulissen‘ versprochen. Aber ich hätte nicht damit gerechnet, dass der Kontakt zu den sozialdemokratischen Spitzenpolitikern wie Ralf Stegner, Torsten Albig oder Britta Ernst derart umgänglich und freundlich sein würde.“ Auch den Arbeitsalltag eines Kieler Berufspolitikers stellte er sich anders vor. „Ich vermutete, dass die Tätigkeit phasenweise monoton und eintönig sein könnte. Dabei musste ich das Gegenteil feststellen, denn die Arbeit ist durch die sehr enge Taktung von Terminen oft sehr dynamisch.“ Zudem sei der Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich. „Sitzung des Arbeitskreises Bildung, Versammlung der Landtagsfraktion, Treffen mit unterschiedlichen Menschen, Nominierung im Wahlkreis, Sitzung des gemeinsamen Koalitionsarbeitskreises, Sitzung des Landesvorstandes zur Vorbereitung des ‚CETA-Parteikonvents‘, Sitzung des Bildungsausschusses – da war eine Menge los“, stellt Christian Schefke fest.

Als spannend empfand er dabei auch den häufigen Wechsel des Arbeitsortes. Büro, Fraktionssaal, Plenarsaal oder Sitzungssäle im Landeshaus, Landesgartenschau in Eutin, Rathaus Reinbek, Wissenschaftspark Kiel – es gab viel zu sehen. „Für jeden, der sich für Politik interessiert, ist ein solches Praktikum definitiv empfehlenswert“, konstatiert Christian Schefke.

 

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Christian Schefke, Bildungsministerin Britta Ernst und Martin Habersaat