Zu Besuch bei der jüdischen Gemeinde in Ahrensburg

Foto: Martin Habersaat und Antje Rudolf im Gebetsraum
Foto: Martin Habersaat und Antje Rudolf im Gebetsraum

Die erste jüdische Gemeinde Ahrensburg in Ahrensburg bestand von 1788 bis 1941. Seit 2003 existiert wieder eine jüdische Gemeinde, ihre Mitglieder sind überwiegend Aussiedler  aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Während es früher eine eigene Synagoge und einen Friedhof gab, beschränkt sich die Aktivität heute auf Treffen zu Kabbalat Schabbat an jedem zweiten Freitag, zu Feiertagen und gemeinsame Ausflüge. Darüber informierten sich die SPD-Landtagsabgeordneten Tobias von Pein und Martin Habersaat jetzt im Gespräch mit Antje Rudolf, die die Gemeinde 2003 gründete und bis heute aktiv begleitet, obwohl sie inzwischen in Rendsburg lebt. Den Kantor Elija Schwarz teilt sich die etwa 20köpfige Ahrensburger Gemeinde mit der jüdischen Gemeinde in Elmshorn. Ansonsten ist die Vernetzung im Landesverband schwierig, die Strecken nach Kiel sind weit. „Corona brachte mit den vielen Videokonferenzen die Gelegenheit, wirklich Angebote landesweit wahrzunehmen“, erzählt Antje Rudolf.