Thomas Losse-Müller soll Spitzenkandidat werden

Serpil Midyatli, Thomas Losse-Müller und Martin Habersaat
Serpil Midyatli, Thomas Losse-Müller und Martin Habersaat

SPD stellt sich auf für die Landtagswahl am 8. Mai 2022:

„Die großen Herausforderungen für Schleswig-Holstein sind die Bekämpfung des Klimawandels, die Wahrung staatlicher und persönlicher Souveränität in einer digitalen Welt und insbesondere im Bildungsbereich dafür zu sorgen, dass sozialer Aufstieg gelingt. Dafür brauchen wir einen aktiven und kompetenten Staat, der Veränderungen organisiert und gleichzeitig Zusammenhalt garantiert.“ Die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli nutzte nicht ihr Zugriffs-, sondern ihr Vorschlagsrecht für die Spitzenkandidatur, und begründete ihre Entscheidung für Thomas Losse-Müller mit dem Blick auf Zukunftsthemen. Heute beginnt Zukunft – so stand es auf großen Buchstaben im Bühnenhintergrund zu lesen. Und tatsächlich meint die SPD Schleswig-Holstein damit nicht nur den bevorstehenden Landtagswahlkampf, sondern vor allem die Zeit nach der Wahl am 8. Mai 2022.

Die soll Thomas Losse-Müller gestalten, geboren 1973 in Nordrein-Westfalen, verheiratet, Vater zweier Töchter, wohnhaft in Bistensee bei Eckernförde. Er hat Volkswirtschaft in Köln und London studiert und unter anderem in Washington für die Weltbank und die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit gearbeitet. 2012 kam er als Finanzstaatsekretär nach Schleswig-Holstein. Von 2014 bis 2017 war er Chef der Staatskanzlei von Torsten Albig. Vor seinem Wechsel zur SPD war Losse-Müller Mitglied der Grünen. Losse-Müller sagte zur einstimmigen Nominierung durch den Landesvorstand: „Es ist eine große Ehre. Unsere vier Ministerpräsidenten und die eine Ministerpräsidentin haben dieses Land entscheidend geprägt. Für die nächsten Jahre haben wir uns als Gesellschaft viel vorgenommen. Wir wollen den Klimawandel stoppen, die Digitalisierung gestalten, wirtschaftliche Chancen nutzen und den demographischen Wandel managen. Die aktuelle Landesregierung kommt dabei als Zweckbündnis nur in Trippelschritten voran. Dabei könnte Schleswig-Holstein das Modell für Leben im 21. Jahrhundert sein. Es gibt wenige Länder, die so große Chancen haben, diese großen Aufgaben zu bewältigen.“

Der amtierenden Landesregierung warf Losse-Müller Verzögerungen bei der Energiewende und den mangelnden Schutz für Mieterinnen und Mieter vor – Schleswig-Holstein hat als einziges Bundesland die Mietpreisbremse abgeschafft. An der Sitzung des Landesparteirats und der anschließenden Pressekonferenz nahm als Gast auch Martin Habersaat als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion teil. Der Bildungspolitiker freute sich, dass auch die Schulen zu den Schwerpunkthemen des Spitzenkandidaten zählen: „Es darf nicht sein, dass es vom Zufall abhängt, ob die Digitalisierung in der Schule unserer Kinder funktioniert oder nicht. Hier muss das Land eine Garantenstellung einnehmen.“ Das sagte Losse Müller bei seiner Vorstellung, das hat so ähnlich Martin Habersaat im Landtag schon oft -vergebens- von der Bildungsministerin eingefordert. Gemeinsam wollen sie Leitlinien für die Schule der Zukunft aufstellen und diese dann landesweit verwirklichen.

 

Mehr Informationen:

https://heute-beginnt-zukunft.de

https://www.losse-mueller.de